Soundtrack meines Lebens

Irgendwie gibt es doch im Leben eines jeden Lieder, die einfach mit bestimmten Erinnerungen, Ereignissen und Emotionen untrennbar zusammenhängen. Und wenn man diese Songs dann zufällig im Radio hört, driftet man unweigerlich in die Vergangenheit ab und denkt zurück an gewisse Situationen und Menschen. Meinen persönlichen Soundtrack kann ich jetzt allerdings durch einige Lieder ergänzen, denn durch Zufall habe ich eine Webseite entdeckt, wo man alle Nr.1 Hits eines jeden Tages der letzten Jahrzenhte zurückverfolgen kann:

What was No 1 on the day you were born? yahoo

Am 22.02.1984 war das demnach "Relax" von Frankie goes to Hollywood und "Jump" von Van Halen
avatar3942_7
Damit kann ich ganz gut leben... Wenn man bedenkt, dass heutzutage Lieder von DJ Ötzi oder Schnappi die Charts anführen, sollte man nicht so undankbar sein.

Freundschaften

Wahrscheinlich ist es naiv pinkglassesf zu denken, dass dieses Gerede von "ewiger Freundschaft" und dem "immer in Kontakt bleiben" in der Realität tatsächlich Bestand hat. Seltsam, wie sehr man sich fremd wird, sobald man sich in veschiedene Richtungen bewegt.
Aber irgendwann hören die E-mails und SMS einfach auf, man schreibt zum Geburtstag nur noch einige Standard-Glückwünsche und verliert sich schließlich ganz.
Und nach nur 3 Jahren hat man einem Menschen, mit dem man fast sein gesamtes Leben verbracht hat, plötzlich nichts mehr zu sagen. Man überlegt, ob man mal wieder den ersten Schritt machen soll und vergeben kann, dass der andere den eigenen Geburtstag vergessen hat.
Leider bin ich aber nicht der Typ, der diesen Beziehungen nachtrauert und immer wieder auf den Anderen zugeht. Nicht einmal aus falschem Stolz, sondern allein aus dem Grund, dass ich nichts erzwingen möchte. Vielleicht trifft man sich ja irgendwann nach vielen Jahren einmal wieder und freut sich dann den Anderen zu sehen...

TOTALE

Yellow LEER at the tracksE

...lethargisch, lustlos, launisch, lautlos, leer - - - Slowly drifting into a peaceful breeze

Ein Dutzend kleiner Freuden

Wer hätte gedacht, dass es Möglichkeiten der medialen Belästigung gibt jenseits von Spam-Mails, Pop-up Fenstern und RTL? Und dabei kann man sich hierbei nicht einmal mit Virenprogrammen, Filtern oder Ähnlichem schützen!
Ja, ich liebe es wirklich Kettenbriefe von Freunden unter dem harmlosen Betreff "Viele Grüße" zu bekommen. Genauso schön ist die anschließende Auswahl der Opfer, an die man diese Mails dann weiterleiten soll, damit auch bloß kein Unglück geschieht.
Heute geht es also um die kleinen Freuden des Lebens. Da ich ja kein Spielverderber bin, überlege ich mir also widerwillig 12 Glücksmomente. (Für solche Notfälle sollte ich mich zukünftig mit einem Sprüchebuch ausstatten)

* -Keine Schlangen im Supermarkt
* -Einen 20€ Schein in der Jacke vom letzten Winter finden
* -Ein schaumiger Milchshake
* ...

Irgendwie hab ich das Gefühl, mir fehlt hierfür die Phantasie. Wer bitte kommt auf die Idee, dass es Menschen gibt, die daran Freude haben? Verbringe ich etwa zu wenig Zeit mit meiner besten Freundin, dass sie scheinbar vergessen hat, dass ich schon immer von diesen Dingen genervt war?

Alles auf Anfang

Es ist wirklich nicht einfach einige einleitende Sätze zu schreiben für jemanden, der Zeitschriften von hinten durchblättert, bei Büchern zuerst die letzte Seite liest und sich grundsätzlich vorher informiert, wie ein Film ausgeht.
Was veranlasst mich also dieses Tagebuch zu schreiben? Langeweile? Fehlgeleitete Kreativität? Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht.
Das Leben eines Studenten ist allerdings auch nicht ganz einfach, gerade jetzt, wo man sich bereits seit 2 Monaten durch die Semesterferien quält, alle Klausuren geschrieben sind und auch die Hausarbeiten abgegeben wurden.
Nun ja, ein Anfang muss trotzdem gemacht werden, denn panisch bemerke ich gerade, dass sich bereits einige Besucher hierher verirrt haben. Und schließlich bin ich ja (noch) voller Tatendrang, hoch motiviert und voller Zuversicht.

© by Krizzz

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