torino 2006 - schön war's
...zumindest für die Fernsehzuschauer.

Ich kann mich nicht erinnern, schon einmal Olympische Spiele derart begeistert und in dem Maße verfolgt zu haben. Und das, obwohl ich eigentlich sehr viel Sport schaue. Allerdings beschränkt sich das bei den winterlichen Disziplinen gewöhnlich auf Skispringen, Biathlon und Eisschnelllauf- nicht wirklich überraschend, wenn man in unmittelbarer Nähe zu einer Skisprungschanze und der Biathlon- Hochburg Oberhof aufgewachsen ist. Wobei sich mein Talent auf Schlittenfahren und dreimaliges Überschlagen beschränkt.
Umso überraschender, dass ich bei den Übertragungen aus Turin so gut wie keine Sportart ausgelassen habe und zu meinem Entsetzen sogar Spaß an Eiskunstlauf gefunden habe. Und wenn man mal die Einschaltquoten betrachtet, hat das Olympia- Fieber wohl eine Menge Deutscher gepackt. Obwohl ich den verkrampften Blick auf den Medaillenspiegel schon etwas überflüssig fand.
Schade, dass man für die Athleten vor Ort diese Stimmung nicht transportieren konnte, es war schon sehr peinlich, wie die Veranstalter durch die unverschämten Eintrittspreise jegliche olympische Atmosphäre in Keim erstickt haben.
Trotzdem waren es großartige Tage und letztendlich bin ich froh, dass sie so ein schönes Ende gefunden haben. Eine weitere Woche und Harald Schmidt hätte sich im Zusammenspiel mit Waldi seinen Ruf wohl endgültig ruiniert.

Ich kann mich nicht erinnern, schon einmal Olympische Spiele derart begeistert und in dem Maße verfolgt zu haben. Und das, obwohl ich eigentlich sehr viel Sport schaue. Allerdings beschränkt sich das bei den winterlichen Disziplinen gewöhnlich auf Skispringen, Biathlon und Eisschnelllauf- nicht wirklich überraschend, wenn man in unmittelbarer Nähe zu einer Skisprungschanze und der Biathlon- Hochburg Oberhof aufgewachsen ist. Wobei sich mein Talent auf Schlittenfahren und dreimaliges Überschlagen beschränkt.
Umso überraschender, dass ich bei den Übertragungen aus Turin so gut wie keine Sportart ausgelassen habe und zu meinem Entsetzen sogar Spaß an Eiskunstlauf gefunden habe. Und wenn man mal die Einschaltquoten betrachtet, hat das Olympia- Fieber wohl eine Menge Deutscher gepackt. Obwohl ich den verkrampften Blick auf den Medaillenspiegel schon etwas überflüssig fand.
Schade, dass man für die Athleten vor Ort diese Stimmung nicht transportieren konnte, es war schon sehr peinlich, wie die Veranstalter durch die unverschämten Eintrittspreise jegliche olympische Atmosphäre in Keim erstickt haben.
Trotzdem waren es großartige Tage und letztendlich bin ich froh, dass sie so ein schönes Ende gefunden haben. Eine weitere Woche und Harald Schmidt hätte sich im Zusammenspiel mit Waldi seinen Ruf wohl endgültig ruiniert.
Krizzz - 26. Feb, 20:09
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